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Planung der Anlage


Eine Photovoltaikanlage fürs Wohnmobil manchmal auch als Insellösung bezeichnet, besteht eigentlich nur aus zwei Komponenten. Aus dem Solarmodul und einem Solarregler / Laderegler. Die Speichermöglichkeit, also eine Batterie ist ja in der Regel schon im Reisemobil verbaut. Diverse Kabel, Stecker und Halter lasse ich erst einmal außer Acht. Wichtig ist, dass man sich über den eigenen Strombedarf Gedanken macht. Dafür gibt es hier den Link „Strom - Bedarfsrechner“.

 

Wenn man einen Strombedarf von 10Amperestunden (Ah) hat, dann sollte die Anlage so ausgelegt sein, dass die Bordbatterie auch mit mindestens 10Ah geladen wird. Das heißt, bei 5 Sonnenstunden muss die Anlage mindestens 2Ampere liefern. Dieses im Voraus genau zu berechnen ist aber fast unmöglich. Da die Solarmodule auf dem Reisemobildach meistens flach liegend verbaut werden, ist eine Leistungsbestimmung bei tief stehender Sonne im Frühjahr / Herbst sehr schwierig.
Hierfür gibt es aber Erfahrungswerte. Wer nur Licht, Wasserpumpe und ein paar Stunden Radio benutzt, sollte mit einer Modulleistung von 60 – 80 Watt auskommen. Wenn zusätzlich noch die Heizung und TV läuft, dann sollte man schon eine Modulleistung von 150 – 250 Watt haben. Und dann kommt schon bei einigen das zweite Problem. Wie viele Solarmodule kann ich denn überhaupt noch dort verbauen? Man sollte vor dem Kauf mal nachmessen wie viel Platzt noch auf dem Wohnmobildach ist.
Was, wenn der Platz auf dem Wohnmobildach nicht ausreicht.

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Kommentare   

Arno
0 # Arno 2013-11-12 09:35
Hallo, ich habe eine Frage zu einer 2. Batterie. Ich habe gehört, man soll die möglichst nebeneinander einbauen und 'über kreuz' anschließen, also '+' an '+' der 1. Batterie und '-' an '-' der 2.Batterie, damit etwaige unterschiedlich e Kabelkapazitäte n bzw. Widerstände ausgeglichen werden un die Batterien gleichmäßig geladen werden können.
Jetzt habe ich aber dort, wo die 1. Batterie steht, partout keinen Platz für eine 2. Batterie. Ich könnte die erst so in etwa 2 Meter Entfernung einbauen.
Reicht es nicht, wenn der Laderegler an der 1. Batterie angeschlossen ist, und ich die 2. Batterie mit 10mm² Kabel einfach parallel anschließe? Soweit ich das richtig berechnet habe sind die Verluste bei 10mm² Kabel auf dieser Entfernung wirklich verschwindend gering.
LG, Arno
B Lange
0 # B Lange 2013-11-12 18:57
Hallo Arno,
WICHTIG, das die beiden Batterien parallel, also Plus an Plus und Minus am Minupol der Batterie angeschlossen werden. Sonst werden aus 12 Volt, 24 Volt.
Zum Kabelquerschnit t. Wichtig hierbei das man bedenkt, Querschnitt ist nicht Durchmesser. Wenn man als Ladeleitung einen max. Spannungsfall von 0,25V annimmt, die Leitungslänge von zwei mal 2 Metern (Hin und Rückleitung)und einen max. Strom von 30Ampere dann sind 10mm² in Ordnung. Bei 50 Ampere sollten es dann aber schon 16mm² sein.
Arno
0 # Arno 2013-11-12 20:48
Hi, diese hohen Amperewerte beziehen sich doch eigentlich nur auf Verbraucher. ZB ein Wechselrichter mit 600Watt würde die 50A ziehen.Wenn ich aber eine Solaranlage mit 100 Watt habe müsste ich doch dann mit den 10mm² zum reinen Laden dicke hinkommen. OK: zur Sicherheit kann ich ja auch jeweils 2 Kabel mit 10mm² legen, denke ich.
Wie sieht es denn eigentlich mit der Masseverbindung über die Karosserie bzw. Fahrgestell aus? Kann man die nicht auch als 'dicke Leitung' nutzen, vorausgesetzt natürlich, alle Schraubverbindu ngen sind einwandfrei ausgeführt?
B Lange
-1 # B Lange 2013-11-14 19:58
Für eine Kabellänge von 2 Meter sollte man für einen Strom von ca. 10 Ampere 4mm², von ca. 20 Ampere ein 6mm² und für 30 Ampere dann ein 10mm² verwenden. Selbstverständl ich sollten auch die Übergänge wie Stecker, Quetschverbinde r, Schrauben usw. min. die gleichen Querschnitte aufweisen. Das gilt natürlich auf für die Masseverbindung und ist unabhängig davon ob der Strom hinein z.B. vom Laderegler oder hinaus geht.

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