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SchwachSuper 

Vom Allgäu über Österreich nach Garmisch-Partenkirchen

Orte: | Nesselwang | Pfronten | Füssen |Biberwier | Garmisch-Partenkirchen |

Wir wollten wandern. Da der Wettergott einen goldenen Oktober prophezeite war unser erstes Ziel schnell erfasst. Wir fuhren nach Bayern, genauer ins Allgäu. Unser erstes Ziel ist der Wohnmobilstellplatz in Nesselwang. Wir fuhren staufrei die A7 Richtung Süden, und wie immer war es beeindruckend. Kurz hinter der Raststätte Allgäuer Tor sieht man schon das wunderbare Alpenpanorama.

Von hier aus sind es noch rund 35 km bis zum Womostellplatz. Die Anfahrt über Oy - Mittelberg (Abfahrt 137) war problemlos. Alternativ kann man auch die Ausfahrt 138 Nesselwang nehmen. Endlich angekommen hat man nicht immer die Qual der Wahl bei der Stellplatzsuche. Gerade in den Abendstunden und am Wochenende ist der Platz sehr stark frequentiert. Nach dem Umbau 2010 hat der Stellplatz ja auch die Auszeichnung „Top Platz“ erhalten. Ob diese Auszeichnung gerecht ist, muss jeder selbst entscheiden. Mehr Infos zum Platz steht in der Stellplatzbeschreibung.

 

Nesselwang


Der Wohnmobilstellplatz im Luftkurort Nesselwang (876 m) ist für uns ein idealer Ausgangspunkt für schöne mehrstündige Berg-und Wandertouren. Er liegt direkt unterhalb der Alpspitzbahn.

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Egal, ob durch die Höllenschlucht oder über den Wasserfallweg, ein Anstieg zur Kappeler Alp gehört zum Pflichtprogramm. Auf einem Plateau (1350m) auf dem Edelberg liegt die urige Hütte. Bei diesem schönem Wetter genießt man nicht nur die schöne Aussicht, sondern auch die herzhaften Speisen und Getränke des singenden Wirtes Karl Gehring.(www.kappeler-alp.de)


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Pfronten


In Pfronten wollten wir durch die Reichenbachklamm auf den Breitenberg wandern. Hierfür fuhren wir mit dem Fahrrad (ca.10km) von Nesselwang bis zur Talstation der Breitenbergbahn in Pfronten. Was mir an der kleinen Grenzstadt Pfronten als erstes auffiel, war das starke Verkehrsaufkommen. Die stellenweise sehr schmale und stark befahrende Bundesstraße 309 die den Ort durchquert ist für Radfahrer und Fußgänger kein Vergnügen.
Endlich an der Talstation angekommen sagte man uns, dass die Klamm aufgrund des schlechten Wetters in den vergangenen Wochen geschlossen sei. Daher entschlossen wir uns mit der Bergbahn (Preis 14,30 pro Person) hinauf zu fahren und dann zur Ostler Hütte (1830 m) und auf den Aggenstein (1998 m) zu wandern.
Mit jedem Meter, den wir an Höhe gewannen wurde das Wetter besser. Von der oberen Bergstation machten wir uns über die noch schneebedeckte Nordflanke auf den Weg zum Aggentsteingipfel. Der Gipfel des Aggentstein ist der höchste und aussichtsreichste Gipfel um Pfronten. Für den Gang auf den Aggentstein sollte man entsprechende Ausrüstung und Ausdauer mitbringen.
Die Ostlerhütte ist ein weiteres leicht zu erreichendes Ziel. Besonders am Wochenende und Feiertagen tummeln sich hier die zahlreichen Gäste.
Nach rund 5 Stunden ging es dann mit dem Fahrrad zurück nach Nesselwang.

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Füssen


Wir verlassen Nesselwang und fahren die rund 20 km lange Strecke nach Füssen.
Füssen bietet mehrere Wohnmobil-Stellplätze. Alle liegen etwa 3 km vom Zentrum entfernt in einem Gewerbegebiet.
Füssen ist ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen. Von hier aus bietet sich eine Wanderung zum Lechfall oder auch zum Forggen- und Hopfensee an. Auch die Königsschlösser sind nicht weit entfernt. Wir aber wollen auf den Tegelberg. Aber an der Bergstation sagte man uns das auf Grund von Schneefall die meisten Wanderwege nicht freigegeben sind. „Wir könnten hinauf fahren und wir könnten auch wandern aber es wäre zu gefährlich“. Enttäuscht aber einsichtig überlegten wir uns eine Alternative.

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Bei herrlichem Sonnenschein wanderten (es ist eigentlich ein Spaziergang) wir unterhalb des Tegelbergs zum Schloß Neuschwanstein. Wir gingen vom Parkplatz der Talstation Richtung Gipsmühle und dann durch die Pöllartschlucht. Der Weg führt dann unterhalb der Marienbrücke zum Schloss Neuschwanstein.

Am nächsten Morgen verlassen wir Füssen und fahren über den Fernpass Richtung Österreich.


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Biberwier


Durch Zufall entdeckten wir einen Wohnmobilstellplatz im österreichischen Ort Biberwier. Der kleine Ort Biberwier (ca. 40 km von Füssen) grenzt an die Orte Ehrwald und Lermoos. Bei sonnigem aber recht kaltem Wetter stehen wir unterhalb eines Campingplatzes mit Blick auf die Zugspitze. Auf dem Campingplatz dominieren gelbe Nummernschilder. Wir stehen etwas abseits und haben den kompletten Wohnmobilteil für uns. Wir beschließen das schöne Wetter zu nutzen und wandern auf den"Biberwier- Fernpaß- Rundgang“.

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Vorbei an zahlreichen Seen und belohnt durch eine herrliche Aussicht vom Fernpass sind die 14 km gut zu laufen. Trotz der zahlreichen Wandermöglichkeiten entschließen wir uns am nächsten Morgen weiter Richtung Garmisch-Partenkirchen zufahren. Garmisch-Partenkirchen zufahren.


Garmisch - Partenkirchen im Werdenfelser Land

die Fahrt auf der B187 über Greinau nach Garmisch-Partenkirchen war problemlos. Unser Ziel ist der Stellplatz „Alpencamp am Wank“ in Garmisch. Diese Womo – Stellplatz ist nicht besonders schön aber zweckmäßig. Für uns ist es ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge und Wanderungen. Aus diesen Grund habe ich für Garmisch - Partenkirchen, Partnachklamm und Wanderung zur Wankspitze eine neue Seite erstellt

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