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SchwachSuper 
Deich, Elbe und mehr

Fahrt durch das Alte Land im Oktober

Das Marschland der südlichen Elbe in Hamburg und Niedersachsen wird als "Altes Land" bezeichnet. In dieser Gegend hat der Obstanbau seit dem 14. Jahrhundert Tradition. Leider haben wir im Frühjahr die Kirschblüte selber noch nie mit erlebt, aber es muss fantastisch sein. Wer sich über den aktuellen Stand der Blüte informieren möchte kann das auf dem Blütenbarometer von Bauer Beckmann. (Link s. unten) Jetzt ist es Oktober und das ist die Zeit der Apfelernte.

 

Jork:

Hier in der kleinen niedersächsischen Gemeinde Jork fängt unsere Reise an. Jork bietet gleich zwei Wohnmobilstellplätze. Einen auf dem Festplatz und einen beim Yachthafen / Neuenschleuse. Wir fahren als erstes den Stellplatz auf dem Festplatz an. Es ist der ideale Ausgangspunkt um Jork näher kennen zu lernen. Der Stellplatz kann jederzeit angefahren werden. Ausnahme bei Veranstaltungen auf dem Festplatz in Jork. Das ist z.B. das Blütenfest, dass immer am ersten Wochenende im Mai stattfindet. Heute ist Samstagnachmittag und wir gehen ersteinmal auf Entdeckungstour. Wir schlendern von einen Obstbauern zum nächsten und bewundern die schönen Fachwerkhäuser. Auf allen Höfen gibt es viel zu entdecken und zu probieren. Für alle Radfahrfreunde: Von Mai bis Oktober hält in Jork auch der Elbe-Radwanderbus.(Link zum Bus s. unten) D.h. man kann ruhig eine längere Fahrradtour unternehmen und dann bequem samt Fahrrad mit dem Radwanderbus zurück zum Wohnmobil fahren.

 

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Am nächsten Morgen fahren wir weiter zum Stellplatz am Yachthafen. Unser Navigationsgerät lotst uns vorbei an der alten Mühle Aurora von Borstel und weiter durch das Marschland direkt zum Wohnmobillstellplatz Jork-Neuenschleuse. Dieser liegt direkt hinterm Deich. Oben auf dem Deich befindet sich das Cafe Mövennest. Leider ist es ebenso wie die Duschen und Toiletten schon geschlossen. Bei diesem schönen Herbstwetter heißt es als erstes Fernglas mitnehmen, Deichspaziergang und Schiffe gucken.

 

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Am Montag wollten wir zum WOMO-Stellplatz nach Stade zu fahren. Da das Wetter aber sehr schön ist entscheiden wir uns mit dem Fahrrad am Deich entlang in die alte Hansestadt Stade zu fahren. Die Strecke von rund 25 km kann man bei wenig Wind sehr gut fahren. Nach erfolgreicher Sightseeingtour der Altstadt mit seinen hübschen Bürgerhäusern samt alten Hansehafen fahren wir dieselbe Strecke zurück. Alternativ kann man auch mit dem Bus oder dem Radwanderbus fahren. (siehe unten)


 

Grünendeich und Hollern-Twielenfleth:

Morgen fahren wir ein paar Kilometer weiter Strom aufwärts.


Auf der L140 geht es langsam weiter Richtung Norden. Vorbei am Stellplatz Grünendeich weiter Richtung Hollern-Twielenfleth.

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Der Reisemobilplatz in Grünendeich ist sehr beliebt. Nicht nur von Wohnmobilen. Hier treffen sich vor allen am Wochenende gerne Motorradfahrer und andere Tagesausflügler. Wenn man hier einen Stellplatz bekommt kann man einen schönen Ausflug nach Hamburg – Wedel machen. Hierzu fährt man mit der Fähre vom Lühne Anleger über die Elbe zur Schiffsbegrüßungsanlage nach Wedel. Wer jetzt Lust hat kann gleich weiter bis in die Hansestadt Hamburg fahren. Wir fahren aber am Stellplatz Grünendeich vorbei weiter Richtung Hollern-Twielenfleht.

Das Gelände vom Wohnmobil-Stellplatz Hollern-Twielenfleht liegt direkt an der Elbe vor dem Deich. Von hier hat man theoretisch einen wunderbaren Elb-Blick. Doch die Realität sieht anders aus. Der Reisemobilstellplatz Hollern-Twielenfleht ist Teil eines öffentlichen Parkplatzes. Die meisten Wohnmobilfahrer halten sich nicht an die gekennzeichneten Flächen sondern stellen sich mit dem Bug zur Elbe. Die anderen Wohnmobile dann irgendwie dahinter. Somit kann man von den 14 oder 15 eingezeichneten Reisemobilstellplätzen nur noch ca. 10 zu nutzen. Für uns war auch kein Stellplatz mehr frei. Also fahren wir weiter bis nach Drochtersen. Auch hier haben wir wieder Pech. Der Stellplatz ist im Oktober bereits geschlossen. Weiter geht's nach Wischhafen.

Wischhafen:

In Wischhafen stehen wir in unmittelbarer Nähe zur Elbfähre nach Glückstadt.

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Für ein Päuschen ist dieser Stellplatz gut, für einen längeren Aufenthalt gefällt es uns hier nicht. Am späten Nachmittag geht es weiter nach Cuxhaven.

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